Log+Key

Schlüsselschrank vs. Software

Elektronischer Schlüssel­schrank oder Software mit NFC? Ehrlich verglichen: Sicherung, Nachweis, Kosten.

Kostenlos starten, bis 10 Schlüssel oder Objekte dauerhaft. Nur eine E-Mail-Adresse, keine Zahlungsdaten.

Ein elektronischer Schlüsselschrank sichert jeden Schlüssel einzeln. Log+Key belegt, wer welchen Schlüssel hat, auch wenn er unterwegs ist. Was zu Ihnen passt, hängt davon ab, was Sie verhindern und was Sie nachweisen müssen.

Im Einsatz bei Deutsches Rotes Kreuz, NetAachen, Caritas und weiteren.

Kurzurteil

Müssen einzelne Schlüssel unter Verschluss bleiben, führt kein Weg am Schrank vorbei. Geht es um den Nachweis, wer was hat, reicht Log+Key, am Schlüsselbrett mit Terminal.

Ihre Situation Unsere Empfehlung
Jeder Schlüssel darf nur einzeln an Berechtigte gehen, rund um die Uhr ohne Personal Elektronischer Schlüsselschrank
Nachweisen, wer welchen Schlüssel hat, auch unterwegs und an mehreren Standorten Log+Key
Zentrale Ausgabe am Schlüsselbrett, ohne Schrank-Investition Log+Key mit Terminal
Schließtechnik vorhanden, Dokumentation fehlt Kombinieren, über eine Schnittstelle

Im Einsatz bei

„Mit Log+Key werden endlich alle Schlüsselbewegungen digital erfasst. Damit werden unsere Dokumentations­anforderungen mit wesentlich weniger Aufwand erfüllt.“
Dimitrij Greckin Produktmanager Bezirk Hausnotruf, Malteser Hilfsdienst e.V.

Kurz erklärt

Ein elektronischer Schlüsselschrank verriegelt jeden Schlüssel einzeln und gibt ihn nur an berechtigte Personen frei; Entnahme und Rückgabe protokolliert er selbst. Eine Software mit NFC wie Log+Key verriegelt nichts, dokumentiert aber jede Übergabe per Scan, am Smartphone oder an einem Terminal, auch außerhalb des Schranks.

Schlüsselkasten, Schlüssel­automat oder Software: drei Wege

Wer „Schlüsselschrank“ sucht, meint eine von drei sehr unterschiedlichen Lösungen. Alle drei haben ihre Berechtigung.

1. Mechanischer Schlüsselschrank

Ein Stahlschrank mit nummerierten Haken und einem Zylinder- oder Zahlenschloss. Er hält Schlüssel ordentlich und weggeschlossen. Wer ihn öffnen kann, kommt an alle Schlüssel, und wer welchen Schlüssel genommen hat, steht bestenfalls im Schlüsselbuch. Für wenige feste Personen reicht das. Wie Tresor und Software zusammenpassen, zeigt der Vergleich Schlüsseltresor vs. Software.

2. Elektronischer Schlüsselschrank (Schlüsselautomat)

Jeder Schlüssel hängt an einem Anhänger mit RFID-Chip und ist in seinem Platz verriegelt. Nach der Anmeldung, etwa per PIN, Karte oder Fingerabdruck, gibt der Schrank nur die Schlüssel frei, die diese Person nehmen darf, und protokolliert Entnahme und Rückgabe. Anbieter sind zum Beispiel deister electronic (proxSafe) und Traka (ASSA ABLOY). Das ist die stärkste Lösung, wenn einzelne Schlüssel unter Verschluss bleiben müssen, etwa Fahrzeugschlüssel im Schichtbetrieb oder Generalschlüssel. Der Schrank braucht Montage, Strom und meist einen Netzwerkanschluss; den Preis erfragen Sie beim Hersteller.

3. Software mit NFC-Tags

Die Schlüssel bleiben, wo sie heute hängen. Jeder Schlüsselbund bekommt einen NFC-Tag, Mitarbeitende scannen ihn bei Entnahme, Rückgabe oder Weitergabe mit dem Smartphone oder an einem Terminal. Log+Key hält fest, wer den Schlüssel wann hatte und wer unterschrieben hat, auch wenn er unterwegs an die Kollegin oder den Handwerker geht. Verriegeln kann die Software nichts.

Vergleich

Was leistet welcher Schlüsselschrank?

Wo der elektronische Schrank stärker ist, steht das so da. Die Übersicht hilft Ihnen, die Lösung nach Ihrem Bedarf zu wählen, nicht nach unserem.

Funktion

Mechanischer Schlüsselschrank

  • Schlüssel physisch gesichert Schrank mit Schloss
  • Entnahme nur für Berechtigte Wer den Schrank öffnet, hat alles
  • Wer hatte welchen Schlüssel? Nur mit Schlüsselbuch
  • Schlüssel außerhalb des Schranks —
  • Übergabe an Externe mit Unterschrift —
  • Mehrere Standorte Ein Schrank je Standort
  • Kapazität Anzahl der Haken
  • Montage An die Wand schrauben
  • Kosten Einmalig, günstig

Funktion

Elektronischer Schlüsselschrank

  • Schlüssel physisch gesichert Jeder Schlüssel einzeln verriegelt
  • Entnahme nur für Berechtigte Freigabe pro Schlüssel
  • Wer hatte welchen Schlüssel? Protokoll am Schrank
  • Schlüssel außerhalb des Schranks Sichtbar ist nur: entnommen
  • Übergabe an Externe mit Unterschrift Je nach System
  • Mehrere Standorte Ein Schrank je Standort
  • Kapazität Anzahl der Plätze im Schrank
  • Montage Montage, Strom, meist Netzwerk
  • Kosten Anschaffung, Preis auf Anfrage beim Hersteller

Funktion

Log+Key mit NFC

  • Schlüssel physisch gesichert Log+Key verriegelt nichts
  • Entnahme nur für Berechtigte Rechte und Rollen, ohne Sperre
  • Wer hatte welchen Schlüssel? Historie pro Schlüssel
  • Schlüssel außerhalb des Schranks Weitergabe per Scan am Smartphone
  • Übergabe an Externe mit Unterschrift Unterschrift am Display
  • Mehrere Standorte Ein Account für alle Standorte
  • Kapazität Nach Paket, ohne Platzgrenze
  • Montage Keine; Terminal optional
  • Kosten Bis 10 Schlüssel oder Objekte kostenlos, dann monatlich

Ohne Schrank-Investition

Schlüssel­bewegungen ab heute belegen

Bis 10 Schlüssel oder Objekte kostenlos, am vorhandenen Schlüsselbrett oder Schrank. Zum Start genügt eine E-Mail-Adresse.

Wo der elektronische Schrank stärker ist

  • Er verhindert die Entnahme. Wer keine Berechtigung hat, bekommt den Schlüssel nicht. Log+Key zeigt, wer einen Schlüssel genommen hat, hindert aber niemanden daran.
  • Er arbeitet ohne Mitwirkung. Das Protokoll entsteht beim Öffnen des Platzes, auch wenn niemand an das Scannen denkt.
  • Er passt zu Schlüsseln mit hohem Schaden bei Verlust: Generalschlüssel, Fahrzeugschlüssel, Schlüssel zu Technikräumen, die rund um die Uhr ohne Aufsicht ausgegeben werden.

Wo Software mit NFC stärker ist

  • Der Schlüssel bleibt nicht im Schrank. Pflegedienste, Hausverwaltungen und Hausnotrufdienste geben Schlüssel unterwegs weiter. Der Schrank sieht nur „entnommen“, Log+Key sieht jede Weitergabe.
  • Mehrere Standorte in einer Übersicht. Statt eines Schranks je Standort ein Account für alle Schlüssel.
  • Übergaben an Externe mit Unterschrift. Handwerker oder Mieter quittieren am Display, ohne eigenen Account.
  • Kein Platzlimit, keine Montage. Neue Schlüssel bekommen einen Tag, das Paket wächst mit der Zahl der Schlüssel. Starten können Sie heute.

Der Mittelweg

Das Terminal am Schlüsselbrett

Viele Teams wünschen sich einen festen Ort für die Ausgabe, so wie am Schlüsselschrank, ohne einen Schrank anzuschaffen. Dafür gibt es das Log+Key Terminal: ein fest montiertes Gerät direkt am Schlüsselbrett. PIN eingeben, NFC-Tag scannen, fertig.

Die Hardware kommt von unserem Partner gekartel und ist für den Dauerbetrieb gebaut. Das Terminal kostet 49 € im Monat und ist monatlich kündbar. Smartphone, Browser und Terminal arbeiten auf demselben Datenstand.

Das Terminal sperrt keine Schlüssel. Hängt das Schlüsselbrett in einem abschließbaren Raum oder Schrank, haben Sie beides: einen geschützten Ort und den Nachweis jeder Entnahme.

Mehr zum Terminal

Log+Key Terminal zur Schlüsselausgabe am Schlüsselbrett

Schrank + Software

Vorhandene Schließtechnik einbinden

Sie haben schon Schließtechnik im Haus? Über die Wiegand-Schnittstelle lassen sich gängige Tresor- und Schließsysteme wie SimonsVoss an Log+Key anbinden. Eine Anbindung an die Schließtechnik von Uhlmann & Zacher ist in Arbeit.

Weitere Anbindungen bauen wir im Kundenauftrag. Sagen Sie uns, welches System Sie nutzen, dann klären wir vorab, was möglich ist.

Alle Schnittstellen

Log+Key mit vorhandener Schließtechnik verbunden

Fünf Fragen vor der Entscheidung

  1. Müssen Sie eine Entnahme verhindern oder nachweisen?
  2. Bleiben die Schlüssel an einem Ort, oder werden sie unterwegs weitergegeben?
  3. An wie vielen Standorten liegen Schlüssel?
  4. Gehen Schlüssel an Externe, die unterschreiben sollen?
  5. Wie viele Schlüssel kommen in den nächsten Jahren dazu?

Für eine strukturierte Auswahl gibt es den Anforderungskatalog Schlüsselverwaltung mit Kriterien, bei denen auch ein Schrank punkten kann, und die Entscheidungsvorlage mit Rechner.

Preise

Kostenlos starten, Terminal bei Bedarf

Sie starten ohne Hardware und entscheiden später, ob ein Terminal oder eine Anbindung dazukommt. Keine Setup-Gebühren.

  • Free-Tier

    Direkt loslegen

    10

    Schlüssel verwalten

    kostenlos

    Alle Funktionen, beliebig viele Nutzer*innen, bis 10 Schlüssel oder Objekte dauerhaft gratis.

  • Am Schlüsselbrett

    +1

    Terminal

    49 €/ Monat *

    Fest montiertes Terminal von gekartel, Miete inklusive Software-Modul und Versand, monatlich kündbar.

  • Mit Schließtechnik

    ∞

    Individuell

    Anbindung an vorhandene Schließtechnik, Roll-out an mehreren Standorten, Schnittstellen im Kundenauftrag.

* Alle Preise netto, zzgl. 19 % Umsatzsteuer.

Häufige Fragen

Schlüsselschrank oder Software: die wichtigsten Antworten

  • Was ist ein elektronischer Schlüsselschrank?

    Ein elektronischer Schlüsselschrank (auch Schlüsselautomat oder elektronischer Schlüsselkasten) verriegelt jeden Schlüssel einzeln. Der Schlüssel hängt an einem Anhänger mit RFID-Chip in einem festen Platz. Erst wenn sich eine berechtigte Person anmeldet, zum Beispiel per PIN oder Karte, gibt der Schrank genau die Schlüssel frei, die sie nehmen darf. Entnahme und Rückgabe werden automatisch protokolliert. Bekannte Hersteller sind deister electronic und Traka.

  • Was kostet ein elektronischer Schlüsselschrank?

    Die Hersteller nennen keine Listenpreise; der Preis hängt von der Zahl der Schlüsselplätze, der Anmeldung und der Software ab und ist beim Hersteller anzufragen. Rechnen Sie zusätzlich mit Montage, Strom- und meist Netzwerkanschluss. Zum Vergleich: Log+Key kostet bis 10 Schlüssel oder Objekte nichts, das Terminal 49 € im Monat. Alle Preise.

  • Worin unterscheidet sich ein RFID-Schlüsselschrank von einer Software mit NFC?

    Beide arbeiten mit einem Chip am Schlüssel. Der Schrank nutzt ihn, um den Schlüssel zu erkennen und festzuhalten: Er sichert den Schlüssel an einem Ort. Log+Key nutzt einen NFC-Tag am Schlüsselbund, den das Smartphone oder ein Terminal scannt: Die Software dokumentiert jede Bewegung, auch wenn der Schlüssel unterwegs weitergegeben wird. Der Schrank verhindert die Entnahme, die Software belegt sie. Mehr zu den NFC-Tags.

  • Brauche ich mit Log+Key noch einen Schlüsselschrank?

    Einen Ort für die Schlüssel brauchen Sie weiterhin, ein Schlüsselbrett oder ein abschließbarer Schrank genügt. Log+Key verriegelt keine Schlüssel. Wenn Sie vor allem nachweisen müssen, wer welchen Schlüssel hat, reicht das meist. Wenn einzelne Schlüssel nur bestimmten Personen zugänglich sein dürfen, etwa ohne Personal in der Nacht, ist ein elektronischer Schrank die sicherere Wahl.

  • Lässt sich Log+Key an einen Schlüsselschrank oder an Schließtechnik anbinden?

    Über die Wiegand-Schnittstelle lassen sich gängige Tresor- und Schließsysteme wie SimonsVoss anbinden. Eine Anbindung an die Schließtechnik von Uhlmann & Zacher ist in Arbeit. Weitere Anbindungen bauen wir im Kundenauftrag. Sagen Sie uns, welches System Sie haben, dann prüfen wir das vorab. Beratung anfragen.

  • Was ist das Log+Key Terminal?

    Ein fest montiertes Tablet-Terminal von unserem Partner gekartel für den Ort, an dem Ihre Schlüssel hängen. Entnahme und Rückgabe gehen dort in Sekunden: PIN eingeben, NFC-Tag scannen, fertig. Es kostet 49 € im Monat, monatlich kündbar, und arbeitet auf demselben Datenstand wie Smartphone und Browser. Zum Terminal.

  • Wie funktioniert das mit mehreren Standorten?

    Ein Schrank sichert genau einen Ort, für jeden weiteren Standort brauchen Sie einen weiteren Schrank. In Log+Key legen Sie Standorte an und sehen alle Schlüssel in einem Account, auch die, die gerade unterwegs sind. An einzelnen Standorten kann ein Terminal dazukommen.

Jetzt starten

Erst den Nachweis, später vielleicht den Schrank.

Bis 10 Schlüssel oder Objekte kostenlos, ohne Kreditkarte und ohne Zeitlimit. Wenn ein Terminal oder eine Anbindung sinnvoll wird, sprechen wir darüber.